Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft

für Suchtkranke und Angehörige

Diözesanverband Freiburg e.V.

KreuzbundDiözesanverband Freiburg e.V.

Jahresbericht 2017

2018
2017
2016
Bernd Galowski
Erster Vorsitzender

Kreuzbund DV Freiburg

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 konnte der Kreuzbund Diözesan­verband für die Erzdiözese Freiburg e.V. den Sucht­kranken und deren Ange­hörigen neue Wege aufzeigen, um zufrieden abstinent zu leben. Durch unsere ehren­amtlichen Gruppen­leiter­Innen und deren unermüdlichem Einsatz für diese gute und wichtige Sache, konnten auch wieder neue Mitglieder in unseren Gruppen begrüßt werden. Einen großen Dank an dieser Stelle an alle Gruppen­leiter­Innen für ihr Engagement.

Durch ein gut funktionierendes, soziales Netzwerk von Sucht­hilfe und Sucht­selbst­hilfe, sowie die von uns angebotenen Seminare und unseren Freizeit­angeboten, konnten wir gemeinsam mit den Sucht­kranken und deren Ange­hörigen ein Stück steinigen Weges gehen und neue Möglichkeiten für eine zufriedene Abstinenz aufzeigen.

Ein großer Dank geht wie immer an das Erzbischöfliche Ordinariat Freiburg, die Krankenkassen und die Renten­versicherung. Durch Ihre finanzielle Unter­stützung war es erst möglich, so ein gutes Angebot an Seminaren und Freizeiten unseren Betroffenen und Angehörigen anbieten zu können.

Unsere Verbands­zeit­schrift „Quo Vadis“ erntet von allen Seiten Lob und Anerkennung, auch aus anderen Diözesan­verbänden. Danke an Barbara Glaser für Ihr redaktionelles Geschick. Auch an unserer Homepage wird Stück für Stück gearbeitet, um sich der Homepage des Bundesverbandes anzunähern. Auch dafür ein großes Dankeschön an Rolf Hoppe für seine bereits geleistete sehr gute Arbeit.

Auch wurden wieder von unseren Gruppen Kliniken, Tageskliniken und Ent­giftungs­stationen besucht. Dort wird von unseren Mitgliedern regelmäßig die Arbeit des Kreuzbundes vorgestellt.

Das Geschäftsjahr 2017 hat aber für unseren Verband nicht nur positive Entwicklungen gebracht: Leider mussten 3 Kreuz­bund­gruppen geschlossen werden. Dies waren Freiburg I, Breisach und Singen-Hegau. Durch plötzliche und unerwartete Todesfälle der Gruppen­leitungen von Freiburg I und Breisach, konnte trotz intensiver Bemühungen des Gesamt­vorstandes, keine neue Besetzung gefunden werden. Das ist bitter und bereitet mir ein bisschen Kopfzerbrechen für die Zukunft. Sind doch unsere Altersstrukturen in unseren meisten Gruppen, die der Gruppen­leitungen betreffend, hoch angesiedelt. Deswegen meine eindringliche Bitte an alle Gruppen­leitungen: sorgt rechtzeitig genug für eine Nachfolge. Intensiviert eure Öffentlich­keits­arbeit. Das ist sehr wichtig, um jüngere Mitglieder zu gewinnen und für ein Ehrenamt zu begeistern.

Ich weiß durchaus, dass dies nicht einfach ist, das zeigt uns auch die Schließung der Singer Gruppe. Hier hat man sich nach allen Regeln der Kunst um Gruppen­mitglieder bemüht, aber leider ohne Erfolg. Dort war auch leider ein falsches Konkurrenzdenken anderer Verbände nicht ganz unschuldig daran.

Aber zum Schluss noch ein paar erfreuliche Dinge: Die Planungen eines Lotsen­netzwerkes Ortenaukreis sind in Arbeit. Vorbereitende Gespräche haben schon stattgefunden und werden im neuen Jahr 2018 fortgesetzt. Dies wird vom Landratsamt Offenburg mit Hilfe vom Kreuzbund DV Freiburg e.V. koordiniert. Im Neuen Jahr ist geplant, eine Kreuz­bund­gruppe in Lahr aufzumachen. Gespräche und Planungen sind hier auch schon angelaufen.

Die Offenburger Gruppe plant ein Zeltlager am Offenburger Giffizsee für Kinder und deren Eltern. Auch dort laufen schon Planungen auf Hochtouren. Konkretes wird noch zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Die Gruppe Renchen möchte versuchen, Ihre Gruppenräume nach Bühl Stadt zu verlegen, um dort mehr Mitglieder gewinnen zu können, durch das sich dort anbietende größere Einzugsgebiet.

Ein Highlight des zu Ende gehenden Jahres war auf jeden Fall das World-Café mit dem Thema „dazugehören“ als Seminarteil der Gruppen­leitungs-Arbeits­tagung des DV Anfang November. Referenten waren unser Bundesgeschäftsführer Heinz-Josef Janßen und Gerhard Iser vom Bundesvorstand des Bundesverbandes Kreuzbund e.V. Hier war die erstmalige Chance gegeben, bei den beiden Themen „Willkommenskultur“ und „Zentrale Kernbotschaften“, miteinander, d.h. über alle Ebenen des Kreuzbund e.V. hinweg, gemeinsame Ziele für die Zukunft des Kreuzbundes zu erarbeiten. Dies wurde von allen Anwesenden sehr gut angenommen und machte auch sichtlichen Spaß.

Liste der Termine und Seminare 2017

Zu den Gruppen:

Zum 31.12.2017 hatten wir 36 Gruppen mit 280 Kreuzbund-Mitgliedern und ca. 300 Gruppen-Mitgliedern. Dank der wieder sehr guten Arbeit unserer Gruppen­leiterinnen konnten wir auch im Jahr 2017 neue Mitglieder gewinnen. Leider gab es auch wieder vereinzelte Austritte und Todesfälle zu beklagen. Aber unsere Mitglieder­zahlen konnten wir trotzdem, auch hinsichtlich der Gruppen­schließungen, auf einem zufriedenen Stand halten und durch die Neueintritte so ziemlich ausgleichen. Vielen Dank an Alle, die dafür Sorge getragen haben. Zum Schluss, wie jedes Jahr, meine Erinnerung:

„Nur gemeinsam sind wir stark – also zeigt diese Stärke!“