Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft

für Suchtkranke und Angehörige

Diözesanverband Freiburg e.V.

KreuzbundDiözesanverband Freiburg e.V.

Bericht: Mitgliederversammlung 2026

Zeit14.3.
OrtWaldseehalle
BerichtFriedrich Mey
BilderTimo Hartfelder

Bei der Eröffnung der Mitglieder­versammlung durch Bernd Galowski sind 65 Weg­gefähr­tinnen und Weg­gefährten begrüßt worden. Unter Hinweis auf die Statuten der Satzung des Diözesan­verbandes Freiburg erfolgt die Feststellung, die Mitglieder­versammlung ist ordnungsgemäß einberufen worden und daher gemäß § 12 Absatz 1 der Satzung beschlussfähig.

Als Gast wurde willkommen geheißen:

  • Gerhard Iser, stellvertretender Bundesvorsitzender des Kreuzbundes;

In den formulierten Ausführungen wurden von Gerhard Iser Grüße von der Bundesvorsitzenden, Andrea Stollfuß, und der Bundesgeschäftsführerin, Dr. Daniela Ruf, überbracht. Er freute sich darüber, beim Diözesan­verband Freiburg weilen zu dürfen und bedankte sich für die Einladung.

Die Fülle der Tagesordnung sei ein klarer Beweis für das Engagement und die Initiativen im Kontext des DV Freiburg. Neuwahlen sind in der Regel der Zeitpunkt, um Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig gilt es sich bei den Persönlichkeiten zu bedanken, welche zurückliegend Verantwortung getragen haben.

Für den anstehenden Wahlmodus wünschte er die richtigen Entscheidungen zu treffen und der Mitglieder­versammlung insgesamt einen guten Verlauf

Von Bernd Galowski wurde Bruder Michael Baumann als neuer Funktionsträger „geistlicher Beirat“ vorgestellt. Unter dem Datum vom 12.08.2025 ist die Berufung durch Erzbischof Stefan Burger erfolgt.

Bruder Michael Baumann bemerkte, er ist der gleichen Ordenskonkregation angehörig, wie sein Vorgänger im Amt. Das Tätigkeitsfeld umfasst die Betreuung der Wallfahrtskirche „Maria Linden“ in Ottersweier (in der Nähe von Appenweier). Die Feststellung wird formuliert, der März ist der sog. „Josefs-Monat“. Die Wünsche nach einem guten Verlauf der Tagung und die Begleitung durch Gott werden formuliert. Abschließend wird das Gebet „Vater unser“ rezitiert.

Von Bernd Galowski wurden die Namen der in 2024 / 2025 verstorbenen Mitglieder vorgelesen. In einer anschließenden „Schweigeminute“ ist den betreffenden Weg­gefähr­tinnen und Weg­gefährten gedacht worden.

Im Rahmen der Mitglieder­versammlung wurden die nachfolgenden Ehrungen vorgenommen:

30 Jahre Mitgliedschaft:

  • Ruth Burger (Einzelmitglied)

25 Jahre Mitgliedschaft:

  • Rolf Amberger (Stutensee)
  • Christiane Axtmann (Ettlingen 1)
  • Klaus Bodensee (Bruchsal 4)
  • Hildegard Leu (Ettlingen 1)

20 Jahre Mitgliedschaft:

  • Corinna Denni (Offenburg)
  • Christian Liguda (Heidelberg 3)
  • Manfred Ott (Ettlingen 1)
  • Nikolaus Schlosser (Heidelberg 3)
  • Monika Teubl (Bruchsal 3)
  • Franz Wacker (Bruchsal 2)

15 Jahre Mitgliedschaft:

  • Bruno Bannholzer (Ettlingen 1)
  • Gerd Herrmann (Meßkirch)
  • Friedrich Mey (Löffingen)
  • Christine Pfister (Stutensee)
  • Thorsten Wallenwein (Heidelberg 2)

10 Jahre Mitgliedschaft:

  • Dieter Berghöfer (Karlsruhe 2)
  • Thomas Durand (Karlsruhe 5)
  • Gaby Gombold (Sigmaringen)
  • Andreas Gräber (Karlsruhe-Durlach)
  • Ankica Hadatsch (Ettlingen 1)
  • Rolf Hoppe (Karlsruhe 5)
  • Michael Mack (Pforzheim)
  • Clemens Rolla (Karlsruhe-Durlach)
  • Jörg Schwensfeier (Bruchsal 3)
  • Ulrika Schwensfeier (Bruchsal 3)
  • Martina Stoll (Sigmaringen)

5 Jahre Mitgliedschaft:

  • Petra Beideck (Karlsruhe 5)
  • Karl-Heinz Bulander (Bad Saulgau)
  • Bernard Henze (Kehl 2)
  • Sylvia Janda (Karlsruhe-Durlach)
  • Dimitri Jekel (Bad Saulgau)
  • Robert Klampfer (Heidelberg 2)
  • Susanne Liegibel (Karlsruhe 2)
  • Morell Pulfer (Karlsruhe 2)
  • Christoph Schäfer (Ettlingen 2)
  • Corinna Schlung (Heidelberg 2)
  • Andreas Weh (Bad Saulgau)
  • Christel Fehrenbach (Löffingen)

Die Ehrungen, welche bei der Mitglieder­versammlung wegen Abwesenheit nicht vorgenommen werden konnten, werden stellvertretend durch die jeweilige Gruppen­leitung durchgeführt.

Von Bernd Galowski wurde zunächst auf die Jahresberichte 2024 und 2025 Bezug genommen, die auf der Homepage des Diözesan­verbandes publiziert sind. Das Gruppen­geschehen beim Diözesan­verband Freiburg stabil zu halten, gestalte sich immer komplexer. Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung sei in der umfänglichen Etablierung eigener Gruppen durch den bw-lv (Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Reha­bili­tation gGmbH) und die AGJ (AGJ-Fachverband für Prävention und Reha­bili­tation in der Erzdiözese Freiburg e.V.) zu sehen.

Im Jahr 2015, als er die Funktion des ersten Vorsitzenden übernommen hat, gab es noch 39 Gruppen. Der Diözesan­verband umfasste 299 Mitglieder. Aktuell gibt es noch 29 Gruppen und 240 Kreuz­bund­mitglieder (Anzahl stammt aus 2025). Die Entwicklung kann nicht als optimal bewertet werden. Hinzu kommt noch die hohe Altersstruktur. Die Gewinnung von Neu­mitgliedern, vor allem jüngeren Jahrgängen, gestaltet sich nicht immer optimal.

Aufgrund der bereits thematisierten Entwicklung ergab sich das Erfordernis, Gruppen mussten geschlossen werden. Die Kreuz­bund­gruppe in Oberkirch wurde zum 01.05.2024 und die beiden Frauengruppen in Bruchsal und Pforzheim zum 31.12.2025 zu gemacht.

Am 24.11.2024 und 30.11.2025 haben die beiden Kegelturniere in Ettlingen stattgefunden. Durch die Zahl der Teil­nehmenden haben die Veran­staltungen eine gute Resonanz erfahren. An dieser Stelle gilt den Mitgliedern der Gruppe Bruchsal 2 und Maritta Heilig der Dank für deren Engagement, die Kegelturniere betreffend.

Die Seminar­angebote in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 sind wiederum umfänglich in Anspruch genommen worden. Ein besonderer Dank gilt den bisherigen Referenten. Erfreulich ist, mittlerweile konnten auch neue gewonnen werden. Das Rollenspiel-Seminar musste wegen Erkrankung der Referentin abgesagt werden. Es ist leider nicht gelungen, kurzfristig eine ersatzweise Lösung zu finden.

Von Reimund Bunsch wird daran erinnert, er ist in die Zuständigkeit für den Arbeitsbereich „Männer“ nachgerückt, nachdem der Vorgänger im Amt vier bis fünf Wochen nach der Bestellung ausschied. In 2024 hat das Männer-Seminar erstmalig unter seiner Leitung stattgefunden. Als Referent konnte Thomas Wenz, ehem. PSB Mannheim gewonnen werden. Vom 21.-23.08.2026 findet im Schön­statt­zentrum „Marienfried“ in Oberkirch das diesjährige Männer­seminar statt. Der Leitsatz lautet: „Das Schweigen der Männer“.

Susanne Bunsch berichtet, dass sie nun schon seit vielen Jahren im Bereich der Frauen­arbeit tätig ist. Die formulierten Themen der spezifischen Seminareinheiten für Frauen finden guten Zuspruch. In Karlsruhe hat sich die Frauengruppe (Karlsruhe 3) etabliert.

Für den 03.05.2026 ist ein Stadt­rundgang in Karlsruhe unter dem Motto „Starke Frauen“ geplant. Vom 12.-14.06.2026 findet im Schön­statt­zentrum „Marienfried“ in Oberkirch das Frauen-Seminar statt. Die Seminar-Einheit steht unter dem Leitsatz „Mensch Mama! Wie Mütter ihre Töchter prägen“.

Birgit Klein weist darauf hin, vor zwei Jahren ist der Arbeitsbereich „Familie als System / Angehörige“ von ihr übernommen worden. Sie betont, die Zeit ist wie im Fluge vergangen. Sofern die Bestätigung durch die Wiederwahl erfolgt, freut sie sich auf die weiteren anstehenden Aufgaben­stellungen. Aufgrund der Initiative von Martina Stoll hat sich in Sigmaringen eine Angehörigengruppe etabliert. Die von Birgit Klein selbst generierte Angehörigengruppe in Karlsruhe / Ettlingen erfährt mittlerweile einen recht guten Zuspruch.

Von Maritta Heilig wird betont, die Zuständigkeit für den Arbeitsbereich „Öffent­lich­keits­arbeit“ ist von ihr bisher in kommissarischer Form wahrgenommen worden. In diesem Kontext ist essentiell, das Verbandsorgan „Quo Vadis“ wird weiterhin aufgelegt und publiziert. Sie bedankt sich bei den Aktiven, die durch das Anfertigen von Berichten über Veran­staltungen und Seminare, unterstützend tätig sind.

Die Darstellung des Diözesan­verbandes im Internet ist ein weiteres Standbein in diesem Arbeitsbereich. In diesem Kontext bestehen Überlegungen, eine Neuinstallation mit geändertem Layout (Anpassung an das Layout des Bundesverbandes) vorzusehen. Die Umsetzung wird einen gewissen Zeitraum in Anspruch nehmen.

Der Arbeitsbereich „Senioren 55+“ versteht sich als Zusatz­angebot zu den Stammgruppen und findet i.d.R. jeweils im Frühjahr und Herbst eines jeden Jahres statt. Von Friedrich Mey wird ein Überblick über die erfolgten Veran­staltungen gegeben.

Die Berichterstattung über den Arbeitsbereich „Junger Kreuzbund“ erfolgt stellvertretend durch Maritta Heilig. Im Kontext des Arbeitsbereichs findet im 14-tägigen Rhythmus das Treffen in digitaler Form (Videokonferenz) statt. In Präsenz erfolgen jährlich zwei bis drei Zusammenkünfte in Bruchsal. Insgesamt lässt der Zuspruch zu wünschen übrig. Im Übrigen wurde zwei neue Postkarten als Printmedium kreiert. Diese werden bei der GLAT 1 vorgestellt.

Von Maritta Heilig wird ein Überblick über die Mitgliederentwicklung formuliert. Mit Stichtag 13.03.2026 hat der Diözesan­verband 226 Mitglieder. Die aktuelle Mitglieder­zahl gliedert sich in 92 Frauen und 134 Männer.

Die hohe Altersstruktur ist nach wie vor bemerkenswert. Seit der letzten Mitglieder­versammlung waren 44 Kündigungen zu verzeichnen. Denen stehen 28 Anträge auf Mitgliedschaft gegenüber. In dem Zeitraum sind 9 Todesfälle eingetreten. Im Übrigen mussten fünf Gruppen geschlossen werden Oberkirch, Pforzheim 2, Pforzheim 3, Bruchsal 5, Heidelberg 1).

Im Rahmen des Rechenschaftsberichtes über die Finanzen wird von Gerhard Häring zunächst auf die Einnahmen-Überschuss-Rechnung 2025 Bezug genommen.

Am Ende des vergangenen Geschäftsjahres ist ein Überschuss in Höhe von 8.503,26 Euro zu verzeichnen. Die einzelnen Positionen auf der Einnahmenseite werden erläutert. Auf der ersten Position sind die Gelder des Mitgliedsbeitrags Bundesverband aufgeführt. Diese sind weiter transferiert worden. Auf der nächsten Stelle ist der Mitgliedsbeitrag des Diözesan­verbandes (11,00 Euro) aufgeführt. Nachfolgend ist die Beitragsrückerstattung seitens des Bundesverbandes in Höhe von 10 % (früher 13 %) platziert. Mit den Zuwendungen der DRV-Bund wird die Finanzierung von drei Seminareinheiten vorgenommen. Die Position unter der Rubrik „Quo Vadis / Anzeigen“ umfasst den jeweiligen Anteil jeder Gruppe in Höhe von 40,00 Euro und die Gelder der Sparkasse „Freiburg - nördlicher Breisgau“ für die Schaltung der Anzeige. Die noch vorhandenen monetären Mittel auf dem Konto sind wegen der Schließung der Gruppe Konstanz verein-nahmt worden. Die Reste aus dem Vorjahr wurden auf dem Konto 8700 verbucht.

Die Ausgaben im Einzelnen werden auch erläutert.

Bei den Mitgliedsbeiträgen für den Bundesverband handelt es sich um eine sog. „durchlaufende Position“ (Darstellung auf der Einnahmen- und Ausgabenseite). Die betreffenden Beträge differieren in einem geringen Umfang. Der Grund hierfür liegt in dem Umstand, der Jahresbeitrag eines Einzelmitglieds steht noch aus. An die Erzdiözese Freiburg ist nach den Konditionen ein Betrag in Höhe von 819,71 Euro zurück zu erstatten. Im Gegenzug ist von der erzbischöflichen Verwaltung der Zuschuss in Höhe von 11.000,00 Euro bereits überwiesen worden. Da das Rollenspiel-Seminar zurückliegend ausgefallen ist, ist die Gelder der Pauschalförderung betreffend, ein Betrag in Höhe von 4.124,93 Euro ebenfalls zurück zu erstatten.

Das Abschlusstestat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Seebach und Kollegen GmbH, Bruchsal, über das zurückliegende Geschäftsjahr liegt mittlerweile vor. In diesem Kontext wird wiederum eine einwandfreie Handhabung der finanztechnischen Obliegenheiten bestätigt.

Die Kassenprüfung ist am 24.01.2026 vorgenommen worden. Petra Wachter weist darauf hin, dass jeweils sämtliche Belege mit den dazugehörenden Buchungen verglichen worden sind. Bei dieser Vorgehens­weise ergaben sich keinerlei Beanstandungen. Die Kassenprüfer bestätigen der Vorstandschaft eine ausgezeichnete, saubere und sehr übersichtliche Kassenführung. Die Empfehlung an die Mitglieder­versammlung wird ausgesprochen, die Entlastung des Vorstandes vorzunehmen.

Die Mitglieder­versammlung beschließt einstimmig per Akklamation die Entlastung der Vorstandschaft für das Geschäftsjahr 2025 (bei Enthaltung der Vorstandschaft).

Der etablierte Wahlausschuss hat aus Natalia-Anna Albrecht, Gerhard Iser und Gerhard Häring bestanden. Als Wahlhelfer standen Dagmar Häring–Sinn und Albert Grau zur Verfügung.

Die Durchführung der Organwahlen hat die folgenden Ergebnisse erbracht:

Wahl des Vorstandes

FunktionNameVorname
erste DV - VorsitzendeHeiligMaritta
zweite stellvertr. DV-VorsitzendeBunschSusanne
Regionalsprecher SüdMeyFriedrich
zweite BesitzerinWachterPetra

Wahl des Diözesanausschusses

Sechs Gruppenleiter oder Gruppenleiter-Stellvertreter

NameVornameGruppe
GräberAndreasKarlsruhe-Durlach
BonningElkeEttlingen 2
AmbergerRolfStutensee
KirnJuttaEttlingen 1
BunschReimundKarlsruhe 5
FrechOtmarBühl

Sechs Vertreter der Mitglieder­versammlung

NameVorname
HornungManuela
HötzendorferRalf
KöhlerJürgen
KehlManuela
KempermannBärbel
KleinBirgit

Wahl der Beauftragten für die Arbeitsbereiche

ArbeitsbereichNameVorname
Öffent­lich­keits­arbeitHeiligMaritta
GoeritzMarius
Öffent­lich­keits­arbeit - StellvertretungStoppRolf
Frauen­beauftragteBunschSusanne
Frauen­beauftragte -StellvertretungSchlimm-LeyerNicole
Männer­beauftragterBunschReimund
Männer­beauftragter - StellvertretungGrauAlbert
Senioren 55PlusMeyFriedrich
Senioren 55Plus - StellvertretungHäringGerhard
Familie als SystemKleinBirgit
Familie als System - StellvertretungKempermannBärbel
Junger KreuzbundGössnerMadeleine
Junger Kreuzbund - StellvertretungSeemannBenjamin

Wahl der Delegierten für die Bundes­delegierten­versammlung

Manuela Hornung und Birgit Klein wurden als Delegierte für die Bundes­delegierten­versammlung gewählt. Ersatzweise stehen Petra Wachter und Manuela Kehl zur Verfügung.

Bestellung zwei Kassenprüfer

Werner Sebold und Andreas Gräber wurden als Kassenprüfer gewählt. Die Vertretung erfolgt durch Ralf Hötzendorfer.

Bernd Galowski bedankt sich bei Rosi Wienecke für das Engagement und die langjährige Leitung der beiden Gruppen Pforzheim 3 und Bruchsal 2 und überreicht ein Präsent. Der Dank gilt auch gegenüber Heiner Thönnessen, der ebenfalls über einen langen Zeitraum die Gruppe Heidelberg 1 geleitet hat. Für das Engagement erhält er ein Präsent.

Abschließend werden durch die neue erste Vorsitzende ein Plädoyer formuliert und in der Folge die Mitglieder­versammlung für beendet erklärt.