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Karlsruher Kreuzbundgruppen engagieren sich anlässlich
des Welttages der seelischen Gesundheit 2014

Der Welttag der seelischen Gesundheit wurde 1992 von der World Federation for Mental Health (WFMH) ins Leben gerufen. Er findet jährlich am 10. Oktober statt, um auf die Belange von psychisch erkrankten Menschen aufmerksam zu machen und die Stigma­ti­sie­rung psychisch kranker Menschen abzubauen.
Seit fünf Jahren arbeiten die Gemeindepsychatrischen Verbünde (GPV) von Stadt- und Landkreis Karlsruhe zusammen.
Im Fokus der diesjährigen Veranstaltungsreihe: Seelische Gesundheit und Abhängigkeiten, also die sogenannte „Doppeldiagnose“. Aus diesem Grund wurde in diesem Jahr auch die Suchtselbsthilfe „mit in das Boot genommen“. Bereits im Januar fand das erste Treffen bei der AOK Mittlerer-Oberrhein statt, dem noch 4 weitere Treffen im Rathaus West folgten. Als Vertreter des Kreuzbundes waren Dagmar und Gerhard dabei. Dazu kamen Vertreter der AA, der NA, das Blaue Kreuz in Deutschland, der Freundeskreis und natürlich die hauptamtlichen Vertreter, wie bw/lv, AGJ und Diakonie.
Unser gemeinsames Ergebnis kann man auch im Internet unter http://www.Karlsruhe.de/wsg betrachten.

Tag der offenen Tür am 11. Oktober 2014

Von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr waren die Türen des Caritashauses geöffnet. Bei Kaffee, Tee, Kaltgetränken und Kuchen harrten wir der Besucher. Es kamen Freunde, Angehörige von Gruppenmitgliedern und ganze 3 Fremde. Gefreut haben wir uns über den Besuch unseres DV-Vorsitzenden Helmut Wienecke und dem Gruppenleiter von Ettlingen II, Thomas Kühnle.

Zentrale Veranstaltung am 14. Oktober 2014


Unter dem Motto „Miteinander im Gespräch“- Marktplatz der Begegnung und Information – fand die offizielle Veranstaltung zum Welttag der seelischen Gesundheit in den Räumen des Regierungspräsidiums Karlsruhe von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Diese Veranstaltung wurde sehr gut besucht, es gab keinen Leerlauf. Auch für das leibliche Wohl war seitens der Veranstalter, Stadt- und Landkreis Karlsruhe, bestens und kostenlos gesorgt.


Wir beteiligten uns mit einem Informationsstand, der sehr gut besucht wurde und händigten eine Menge Informationsmaterial aus. Auch viele interessante Gespräche mit Besuchern bleiben in Erinnerung.




Es fanden fünf Gesprächsrunden statt. Moderiert wurden diese Gesprächsrunden von Frau Andrea Sauermost von der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung e.V. Nach jeder Gesprächsrunde standen die Damen und Herren für jedermann zur Verfügung.
So ist die Runde mit Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer-Oberrhein, Hubert Seiter, Erster Direktor der DRV Baden-Württemberg und Gerhard Volz, Geschäftsführer Operativ Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, zu erwähnen. Diese Herren vereinbarten, ab sofort wieder einen runden Tisch einzuführen. Dabei sollen Kompetenzstreitigkeiten (kein Leistungsträger fühlt sich zuständig, der hilfesuchende Mensch sitzt quasi zwischen zwei Stühlen) zwischen den einzelnen Behörden sofort behoben werden. Das erste Treffen wurde bereits vereinbart.


In der Gesprächsrunde mit Betroffenen, Angehörigen und Vertreterinnen und Vertretern der Selbsthilfe „Sucht“ und „Psychatrie“ war die Leiterin der Kreuzbund-Frauengruppe Karlsruhe III, Dagmar, mit auf dem Podium.


In der Gesprächsrunde „Psychiatrie und Sucht“, Dr. Barbara Richter, Chefärztin Suchttherapie und Entwöhnung am Psychiatrischen Zentrum Nordbaden, und Joachim Grischke, Psychologe am Städtischen Klinikum Karlsruhe, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin /Suchttherapeutische Tagesklinik.


Bericht und Fotos: Gerhard Häring Gruppe Karlsruhe 2

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