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Kreuzbund - Wanderwoche in Geitau - Bayrischzell
vom 5. - 12. Juli 2008

                                               

                                                       Bericht zur Wanderwoche                    

Sa. 05.07.

Nach einer guten Fahrt, kamen wir ca. 16 Uhr in Geitau an. So allmählich trafen die Teilnehmer aus allen Richtungen ein. Viele kannten sich schon und die Wiedersehensfreude war groß. Fünf der zwanzig Personen wurden in Privat-Häusern sowie der Pension Alpspitz untergebracht. Alle waren zufrieden. Noch vor dem Abendessen wurde eine kleine Runde gedreht Am Segelflugplatz vorbei, durch Wald und Flur. Ein schöner Tag zur Einstimmung. Das köstliche Essen und die sehr liebevolle und aufmerksame Art  der Familie Limburger-Delgay hat uns gut getan. (Das war auch die ganze Woche über so). anschließend war die Besprechung und Vorschläge von Kurt Hasenfratz – wohl durchdacht- für die kommenden gemeinsamen Tage:

So: 06.07. Schönes Sonntagswetter

Nach dem Frühstück lud Beatrice zur Frühgymnastik auf dem Rasen der Pension Alpspitz ein. Barfuß und frohgelaunt machten die meisten der Gruppe mit. Im Anschluss wanderten wir nach Bayrischzell, ca. 6km, auf einem sehr schönen Weg. In Bayrischzell war das  125-jährige  Gründungsfest des Volkstrachten-Erhaltungsverein von 1883 e.V.. Im Freien fand ein feierlicher Gottesdienst statt. Anschließend war Trachtenumzug mit den schönen und stolzen Menschen durch die Stadt. Kinder wie Senioren begleiteten in prächtigen Gewändern die Fahnenschwenker und Musikanten. Das war was für die Fotografen. Anschließend trafen wir uns im Cafe und ließen es uns gut gehen. Es bildeten sich sechs Gruppen für den Heimweg. Einige fuhren  mit dem Zug, die anderen nahmen den selben Weg zurück, mit Abstecher ins Festzelt und die dritte Gruppe wanderte rechts an der Bahn entlang – vorbei an wunderschönen Bauernhöfen und Wiesen mit Orchideen. Wir hatten Glück - kaum Zuhause angekommen, kam ein Gewitter mit Platzregen.

Mo. 07.07.  Wetter bewölkt

Wanderung nach „Maria Birkenstein“ –Wallfahrtsort. Nach kurzer besinnlicher Einkehr in der Kapelle, trafen wir uns mit den Autofahrern. Auch heute gab es in dem dazugehörenden Cafe wieder leckere Sachen. Anschließend besichtigten die Wanderer noch die Gebirgsmühle, die von einem älteren Ehepaar gepflegt und uns erklärt wurde. Die Figuren und Landschaften wurden von einem Behinderten (Folge nach Unfall) in jahrelanger Kleinarbeit ab 1917 gebastelt. Bewundernswert diese Arbeit. Auf dem Heimweg mussten wir unsere Regenjacken überziehen. Aber unsere gute Laune sollte das nicht verdrießen.

Di. 08.07.  Wetter bewölkt

Ein Teil der Gruppe wanderte zur Schlierbergalm. Zwei Personen  fuhren mit PKW zum Tatzelwurm 764m und liefen von da aus am Wasserfall vorbei bis zur Rosengasse und zur 1200m hoch gelegenen Kapelle. An der Rosengasse wurde mit großem aufwand ein Film gedreht. Abends war Bauerntheater angesagt. Kurt hatte uns schon sehr früh angemeldet und wir bekamen einen guten Platz. Auch wurde Kurt Hasenfratz und seine Gruppe aus dem Schwarzwald bei der Eröffnungsansprache begrüßt. Das Stück hieß: „Die Töchter Josefs“ ein Bauernlustspiel in 3 Akten von Franz Gischl. Das war etwas für unsere Lachmuskeln. Anschließend wurde nach altem Brauch, die Eisdiele besucht. Wieder war es ein schöner Tag.

Mi. 09.07.  Wetter – schön und klar

Wir fuhren mit den Autos bis zum Spitzingsee. Von da aus mit der mit der Stümpfling Sesselbahn hoch zur Alm. Acht Personen wanderten unter der Führung von Kurt hoch zur Brecherspitze 1885 m. Schwindelfrei und trittsicher sollten wir sein. Ein wunderbarer Aussichtsberg – nicht zu vergessen die Alpenflora. Steil ging es dann nach dem Gipfel auf der anderen Seite hinunter über die Auklalp (kurze Einkehr) nach Neuhaus. Da wurden wir von Ursel und Helmut mit den Autos abgeholt. Danke, besonders Kurt für seine ruhige und umsichtige Bergführung, die auch geholfen hat beim manchen die Ängste zu überwinden. Die andere Gruppe fuhr ebenfalls mit der Sesselbahn hoch und lief gemütlich  über die Alm runter zum Spitzingsee.

Do. 10.07. Wolkenloser Himmel

Die Gruppe fuhr mit der Gondel hoch zum Wendelstein 1840m. Er zeigte sich von der schönsten Seite. Nur Gudrun und Dieter packten den Rucksack und marschierten los. Müde und glücklich kamen sie auf dem Gipfel an. Auf dem Gipfel  konnten wir uns verweilen, den Panoramaweg gehen, oder einfach nur schauen und staunen. „ die ganze Natur ist eine Melodie in der eine tiefe Harmonie verborgen ist“ Goethe. Abfahrt mit der Zahnradbahn. In Bayrischzell waren wir zum Abendessen angemeldet, da die Pension Aiplspitz Ruhetag hatte.

Freitag 11.07.  Wolkenloser Himmel

Nach dem Frühstück und Morgengymnastik zogen zwei von der Gruppe los zum Aipelspitz. Auch da war Trittsicherheit angesagt. Die anderen fuhren mit dem PKF zum Hechtsee und umwanderten ihn bis zum Strandbad. Dort war Schwimmen, Faulenzen, Tretbootfahren angesagt. Gerade wie und was einer wollte. Drei Personen machten auf der Heimfahrt am Thiersee noch Halt – ein wunderschön gelegener Bergsee. Nach dem Abendessen – nicht vergessen- das Wassertreten- da ging es auch immer fröhlich zu.

Samstag 12.07.

Heute wurden die Koffer gepackt! Vor dem Frühstück war noch ein kurzer Rückblick auf die wunderbare und wertvolle Woche angesagt. So sind wir voll des DANKES für die Begegnung mit den feinen Menschen und der herrlichen Natur.

Danke – Rosi und Helmut für die gute Organisation

Danke –besonders Dir Kurt für deine gute und felexiblen  Wanderführungen, die Vorbereitungen und Organisation. Alle konnten sich voll Vertrauen fallen lassen.

Danke – Beatrice für die fröhliche Frühgymnastik. Du hast uns fit gemacht für den Tag.

Danke – der Familie Limburger-Delgay für die gute Unterkunft, dass wunderbare Essen.

Danke der ganzen Gruppe für die gute und schöne Gemeinschaft.

„Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ Massien

So wünschten wir uns gegenseitig eine gute Heimfahrt und hoffen im kommenden Jahr wieder eine schöne Wanderwoche verbringen zu können. Der Himmel weinte Abschiedstränen bis zum Bodensee, da wurden wir mit Sonnenschein empfangen.

Im Namen der Gruppe danken:

Brigitte Kleiser,  Berhard Trub

 

 

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