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Ostern-Besinnungs-Wochenende

vom 29.03. - 01.04.2013

Die Anreise mit dem Auto verlief normal, bis zum Einbiegen in den Karlisgutweg. Es lag Schnee und einige Leute mahnten uns, zum Karlisgut nicht hochzufahren. Helmut S. wagte es mit durchdrehenden Rädern und einigen Schlingern das Auto hochzubringen. Die anderen Autos schafften es nicht und blieben am Rand stehen während der ganzen Osterfreizeit.

Das hiess aber auch, dass wir unser ganzes Gepäck per Schlitten hochziehen mussten. Oben alles versorgt und in die Unterkünfte unser Gepäck verstaut, gab es was zu essen. Nach dem Essen wurden interassante Gespräche geführt, andere haben sich draussen umgeschaut. Die Kinder hatten freilich ihren Spass. Nach dem Abendessen fand die Einteilung des Küchendienstes statt.

Organisation ist das A und O bei solchen Ereignissen. Danach die übliche Befindlichkeitsrunde.

Mensch ärgere Dich nicht und Kartenspielen waren nun angesagt. Es wurde viel gelacht und alle hatten einen kurzweiligen Abend.

Die Nacht war fast zu kurz, doch ein herrliches Frühstück belohnte uns. Eigentlich war eine Wanderung angesagt, doch es fing erneut an, wie verrückt zu schneien. Unser zuständiger Wanderführer Bernhard T. riet von einer Tour jedoch ab, was vernünftig schien. Einige machten sich nun an das Holzsägen, andere verrichteten den Küchendienst. Die Kinder tollten draussen rum.

Der Tag verging wie im Flug, im wohlig warmen Holzhaus.

Der nächste Morgen war dann eine schöne Überraschung. Ein Körbchen mit Ostereiern und Schokolade nebst einem aus Holz gefertigten Osterhase, ein Ostergruss von unserem Vorstand Helmut Wienecke und seiner Frau Rosi.

Die Kinder machten sich sich nach dem Frühstück mit voller Eifer an den Bau eines Schneemannes. Es wurde daraus sogar eine richtige Schneemannfamilie. Manche Kinder versuchten sich mit Schlittenfahren. Schnee lag ja genug da und es schneite ja immer weiter. Ein Vorschlag von Elke und Sabine nach dem Frühstück, Frühsport zu machen, kam gut an und wurde von einigen mit viel Spass durchgezogen. Ein bisschen Kichern, kam von den nicht mehr ganz so kleinen Kindern, schon an uns ran, wurde aber ignoriert. War toll diese Einlage.

Nach dem Mittagessen führte uns dann Bernhard auf einem geräumten Weg zu einem anderen Gut, es war neblig, ein wenig kalt aber gut zu gehen. Wenn auch kein grosser Ausflug, es hat Spass gemacht und war eine willkommene Abwechslung. Wieder in der Hütte angekommen, war der Kaffee fertig und der Kuchen stand zum Verzehr bereit. Der Kuchen wurde von unseren Frauen selbst gebacken. Vielen Dank an dieser Stelle.

Die meisten von uns konnten so richtig abschalten in dieser Einöde. Es war erholsam, ja eben besinnlich. Am nächsten Morgen war dann grosses Aufräumen und Saubermachen, denn die nächsten Gäste wollen es ja auch gemütlich haben. Nun war grosses Abschiednehmen angesagt und die Heimreise begann. Wer mal abschalten will, der sollte so eine Osterfreizeit einfach mal mitmachen.

Bericht und Bilder: Willi Mauz

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