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Camping-Freizeitwoche mit Wassersportmöglichkeiten

in Neustadt am Main vom 28. Juli - 04. August 2007

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    Kanuwoche 2007                                   Bild 04 Campingfreizeit Kanufahrt

                             

Es werden vielleicht einige denken, was soll das, was ist an so einer  Woche besonderes? Ich fliege nach Spanien, mein Kollege ist in der Türkei und mein Nachbar geht nach Italien in den Urlaub, am Geld soll es nicht liegen, ich habe gute Arbeit und mein Gehalt kommt pünktlich.

So oder so ähnlich dachte auch ich noch bis vor einigen Jahren, dann kam meine Krankheit und Arbeitslosigkeit. Durch diese Veränderung meiner Sichtweise stellte ich fest, dass sich merklich und langsam auch bei den Gruppenbesuchern etwas verändert hat.

In den Gruppen werden die Familien mit Kindern, die sich große Urlaubsreisen leisten können, immer weniger, es taucht sogar öfters die Fragen auf, kann ich meinen Kreuzbund-Beitrag noch bezahlen?

Durch die Folgen einer Sucht kommen sehr viele Personen, sei es durch Trennung, oder Arbeitslosigkeit, in Krisen und in finanziellen Schwierigkeiten. Am meisten leiden die Kinder und Jugendlichen durch diese Situation der Betroffenen und Angehörigen in den Gruppen.

Um diesen Personenkreis von Alleinerziehenden, Arbeitslosen und Familien mit Kindern eine schöne Woche mit Sport, Spiel  und Gesprächen in der Gemeinschaft kostengünstig zu ermöglichen, haben wir im Diözesanverband  Freiburg diese Freizeitwoche vor fünf Jahren ins Leben gerufen.

 

        Bild 05 Campingfreizeit Lagerleben           Bild 06 Campingfreizeit Lagerleben

 

Wir haben den ersten Versuch am Neckar mit 14 TeilnehmerInnen gestartet und sind 2007 mit 51 TeilnehmerInnen, davon 20 Jugendlichen und Kinder, an der Grenze des Machbaren angelangt.  Das Alter der Teilnehmer von 3 Jahren – 68 Jahren hat 2007 gezeigt, dass eine Mischung von Alt und Jung sehr gut möglich ist, gut angenommen wird und von großem Vorteil ist, wie es sich bei zwei Gesprächsrunden zeigte.

Da wir von unserem Faschings-Komitee den Reingewinn dieser Veranstaltung sowie von Gönnern, für diese Woche Gelder bekommen haben, konnten alle 20 Jugendlichen und Kinder diese Woche kostenlos verbringen, das war der Sinn dieser Woche.

 

        Bild 07 Campingfreizeit Lagerleben            Bild 08 Campingfreizeit Wassersport   

Ein Dank an den gesamten Vorstand der solche Veranstaltungen voll unterstützt, an alle HelferInnen im Hinter- und Vordergrund, ohne diese Personen wäre so eine Veranstaltung nicht möglich gewesen.  Ich bin überzeugt, ihr habt mit dieser Woche sehr viele glücklich gemacht.

        Bild 09 Campingfreizeit Startvorbereitung              Bild 10 Campingfreizeit Kanufahrt

Wir vom Vorstand werden uns weiterhin bemühen, Freizeiten / Veranstaltungen zu organisieren, welche für alle, besonders den oben genannten Personenkreis, eine Teilnahme ohne wenn und aber ermöglicht. Es muss das oberste Ziel aller Gruppenleiter sein, diese Personen anzusprechen und zu fördern.

        Bild 11 Campingfreizeit Lagerleben               Bild 12 Campingfreizeit Kanufahrt

 

 

- Das ist Kreuzbund – wir sind doch eine große Familie -

 

 Euer Helmut  

 

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Weitere Berichte von der Camping-Freizeitwoche

Kanufahren- das hat mich schon seit längerer Zeit interessiert. Es bot sich mir jedoch nie die Gelegenheit dazu.
Da stieß ich auf einen Bericht im Quo Vadis Heft, welches ich durchforschte, um ein paar Bilder für ein Plakat zum Thema Suchtwoche zu finden. Meine Neugierde war geweckt! Ich rief Karlheinz Benz, Leiter des Gengenbacher Kreuzbundes an, der mir den Kontakt und die nötige Ausrüstung ermöglichte. Nur eines fehlte noch- die Mitfahrgelegenheit. „Kein Problem“, versicherte mir Rosi. Gesagt, getan. So kam ich am Samstag mit etwas Verspätung am Campingplatz an. Natürlich hatte ich anfangs etwas Bedenken und fragte mich: „Wie sind die Menschen, die ich dort antreffe? Werde ich Anschluss finden?“ Dies verflog bereits am ersten Tag. Ich wurde sofort herzlich von Rosi, Helmut und den anderen in Empfang genommen. Viele
fleißige Hände halfen mir anschließend beim Aufbau meines Zeltes.
Trotz des heftigen Regens während der ersten Tag kam keineLangeweile auf. Die Ausflüge zu den Museen waren eine gute Idee, vor allem die Besichtigung der Papiermühle. Dies hat mich zu vielen Angeboten in meiner nächsten Praxisstelle inspiriert. Das Kanufahren hat mir am besten gefallen. Danke sagen, möchte ich an das Kanuteam. Ihr habt wirklich gute Arbeit geleistet! Sowohl was die Einführung in das Kanufahren anbelangt, als auch für die Planung und Durchführung. Ich fand es gut, sich die Kanutouren von dem Schwierigkeitsgrad und der Länge immer etwas
gesteigert haben. Es hat richtig Spaß gemacht! In lustiger Erinnerung blieben mir unter anderem das „Raucherteam“ und der Helmut. Ich sage nur: „Wo geht´s zum nächsten Cappuccino?“
Dem Küchenteam möchte ich ebenfalls Danke sagen! Ich hätte nicht gedacht, dass man für eine solch große Anzahl an Menschen, ein so gutes Essen machen kann! In schöner Erinnerung werden mir auch die Kniffelabende bleiben! Kniffel- ein Spiel das ich wohl nie richtig verstehen werde?! (Lach!)
Am meisten hat mich jedoch der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe begeistert. Egal ob einem das Zelt unter Wasser stand, man eine warme Decke brauchte, es einem mal nicht gut ging und man jemanden zum Reden brauchte, man einen „Extra-Hunger“ hatte, Tipps für das Zelten benötigte, eine Mitfahrgelegenheit suchte, usw…..Es war immer jemand für einen da! -Ganz schön fand ich, dass Manuel an den kleinen Pascal gedacht hat und ihm vom Rummel eine Robbe mitgebracht hat.
Nächstes Jahr werde ich bestimmt wieder dabei sein!

Von Janine Goral, Angehörige eines Gengenbacher Kreuzbundmitgliedes
 


Kanuwoche 2007 Meine Eindrücke zur Kanu-Campingwoche am MAIN 2oo7

In diesem Jahr haben wir uns als Familie zum ersten Mal zur Kanu-Campingwoche angemeldet.. Noch heute, ein paar Wochen danach, wird fast täglich über Erlebnisse und Eindrücke bei uns diskutiert und geredet. Womit ich jetzt schon sagen will, dass dies einer der schönsten Urlaubswochen gewesen war die wir als Familie je miteinander verbracht haben.
Da mein Sohn Pascal vor Antritt der Kanuwoche sich einen komplizierten Beinbruch zuzog, und nur im Rollstuhl transportfähig war, hatte ich meine Zweifel, ob dass alles gut ging. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an ROSI, die uns ermutigt und motiviert hat, doch an der Kanuwoche teilzunehmen. Danke an alle Kinder, Jugendliche u. Erwachsene, die sich rührend und mühevoll um Pascal angenommen haben.
Das friedliche und lustige Miteinander und Füreinander in solch einer großen Gemeinschaft hat meine Frau und mich total fasziniert. Es war einfach alles toll !!! Die Bootsfahrten auf dem MAIN und auf der TAUBER. Eddys Gitarrenklänge mit Gesang. Die Idylle und Romantik auf dem Platz und auf dem Wasser. Nicht zu vergessen, die tollen Speisen, was die Küche uns bot. Allen Respekt an die Verantwortlichen. Alles war bis ins Detail geplant u. bestens organisiert. Abschließend möchte ich sagen, dass ich stolz darauf bin ein Kreuzbundmitglied zu sein. Wir wünschen uns alle, dass die Kanu-Freizeit im Jahr 2008 wieder stattfindet, und werden sicherlich bei den Ersten sein, die sich dafür anmelden werden.

JÜRGEN HENEKA, KB – Bruchsal, im September 2oo7
 

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