zurück

 

Diözesanfaschingsball in Heidelberg 2014
Kreuzbundnarren ließen es, außer Rand und Band, so richtig krachen.

Heidelberg: Sie haben keinen Zeremonienmeister, keinen Präsidenten und kein Dreigestirn. Aber die Kreuzbundnarren können feiern. Mit diesem Vorsatz waren ca. 200 Närrinnen und Narren aus der gesamten Diözese in die bunt geschmückte Halle der Kirchengemeinde St. Marien eingefallen. Ob man nun Fasching, Fastnacht oder Karneval sagt, am Ende geht es darum ausgelassen, fröhlich und friedlich zu feiern. Kurz gesagt um ungezwungene Lebensfreude. Unter Federführung des Faschingskomitees und des Vorstandes legten die mitwirkenden Akteure ein karnevalistisch unterhaltsames Programm vom allerfeinsten auf die Bühne und zündeten eine Rakete nach der anderen. An der Spitze in bewährter Manier, mit viel Witz und Schlagfertigkeit unsere beiden Moderatorinnen Sabine und Lisa. Abwechslungsreich und mit närrischem Pep gewürzt führten sie durch den Abend. Alle hatten sich lieb und jede Menge Orden und Küsschen wurden verteilt. Gleichwohl ob sie unseren Ersten Vorsitzenden verarzten, die Geburtstagskinder beglückwünschten, die Interviews mit den Akteuren führten, es war erste Sahne.
Für Stimmung sorgte wie seit mehreren Jahren DJ Mitsch.
Diözesanvorsitzender Helmut Wienecke begrüßte das närrische Volk auf das herzlichste, vor allem die Lotsen aus Mannheim, die Freunde aus den Reihen der AA, die Gruppen aus Breisach, Bruchsal, Ettlingen, Freiburg, Gengenbach, Offenburg, Karlsruhe, Kehl, Mannheim, Neustadt, Pforzheim, Renchen, Schwetzingen und Heidelberg. Er bat alle, die Sorgen und Nöte an diesen Abend vor der Tür zu lassen und ausgelassen zu feiern.

Relativ jung gaben sich die Akteure des ersten Programmpunktes, die Rentnerband aus Heidelberg und Schwetzingen. Mit ihrem Song „Bruttosozialprodukt“ rissen sie alle in ihren Bann. Lisa, Heidi, Thomas, Nico, Gaby, Regine, Gabriele und Klaus rockten in ihrer zweiten Nummer in ihrer Version von Kufsteinlied so richtig ab.
Zugabe und Orden waren der Lohn für diese fetzige Nummer.


Den ersten Starauftritt machten Thomas und Nico. Als Modern Talking rissen sie mit einem Medley alle in ihren Bann. Trotzdem konnte Thomas mit Hey Baby die Stimmung weiter in die Höhe treiben. Es gab sehr viel Applaus für ihren Auftritt.

Dann hatten bereits die Gardemädchen aus Sandhausen ihren Auftritt des Abends.
Die Kleinen hatten am Abend vorher extra in der Halle geprobt, um das Lampenfieber zu bekämpfen. Die Tänzerinnen gaben alles. Unter der Leitung von Corinna Zirkel und Petra Graf präsentierte das 8–köpfige Ensemble einen flotten Gardetanz der das närrische Volk in Verzückung versetzte. Mit tosendem Beifall wurden sie nach ihrem Programm noch zu einer Zugabe gebeten. Süßes und den wohlverdienten Orden nahmen Svenja, Selina, Sara, Alina, Josephine, Aimee, Aylin und Emily gerne mit nach Hause und versprachen im nächsten Jahr wieder zu kommen.


Ein weiterer Höhepunkt war die Büttenrede von DJ Mitsch. Sein Vortrag aus dem Leben eines Handwerkers, Heimwerkers und den Tücken des Alltags, das Renovieren der eigenen vier Wände und dem Zusammenspiel zwischen Mann und Frau, der Mutter aller Wasserwaagen. Er riet: „Merkt es euch ihr Frauen. Der Mann ist keine Maschine, zwischendurch braucht er auch mal Vitamine!“ Super.

Aber noch ein erfrischendes Narren Quartett verzückte die Besucher. Helmut, Jürgen, Bernhard und Bernd aus Bruchsal ließen als JokobsSisters das Narrenherz höher schlagen. Am Applaus gemessen wird dieses Quartett zum festen Bestandteil der Kreuzbundfastnacht.
Nach der Melodie: Auf der schwäbschen Eisenbahn ließ Irmi aus Freiburg der närrischen Fantasie freien Lauf. Unterstützt von Sabine und Lisa brachten die drei den Zug unter das närrische Volk.
Doch was danach kam, sprengte schnell den gewohnten Rahmen. Der Tanzkreis aus Heidelberg präsentierte unter der Leitung von Ulla und Kurt Dehoust „Burlesque“. Seit Anfang Januar hatte die Truppe jedes Wochenende geprobt und am Ende lohnte sich der Aufwand. Heiß und Kalt wurde es dem Zuschauer. Das Publikum war begeistert und zollte Beifall auf offener Szene. Fantasievoll und mit einem gewaltigen Schuss Erotik wirbelten Anna, Christian, Gerhard, Gabriele, Renate, Martin, Thomas, Regine, Heidi, Klaus, Kurt und Ulla über die Bühne. Eine echte Augenweide. „Großartig, Super, Toll schallte es aus dem Publikum“. Die Narrenschar forderte eine Zugabe, selbstverständlich mit Erfolg.



Für Begeisterung sorgte nach einer Umbaupause die Märchentruppe aus Bruchsal. Seit Jahren verzaubert der Kreuzbund aus Bruchsal mit einer Interpretation eines bekannten Märchens. Dieses Jahr war Froschkönig angesagt. Auch hier wurde seit Januar geübt, gehämmert und gesägt um diese phantastische Nummer „Der Froschkönig“ zu präsentieren. Helmut, Jürgen, Bernhard, Bernd, Beatrice, Lisa, Bernadette, Jürgen, Pascale, Elke, Martina, Ilona, Selina, Larissa, und Lena gaben alles und konnten sich der Aufmerksamkeit des Publikums sicher sein. Auch hier gab es wieder Beifall auf offener Szene. Der Auftritt überzeugte auf ganzer Linie.
Das Publikum belohnte diese kreative Idee mit einem großen Applaus und hatte viel Spaß.



Den Abschluss vor dem Finale bildete das Männerballett aus Heidelberg. Sie wollten unbedingt demonstrieren, wie es in einer Baby Krabbel- und Spielgruppe zugeht. Thomas, Nico, Kurt, Arnfred, Martin und Klaus tummelten sich, nur mit übergroßen Spielhöschen bekleidet, auf einer Spielwiese. Bis ja, Lisa auftauchte und wie im wahren Leben die Männertruppe durcheinander wirbelte. Zurecht: „Das Beste zum Schluss“ Lautstark forderte das Publikum eine Zugabe, die die Crew dann auch bereitwillig gab.



Zum großen Finale baten Lisa und Sabine alle Akteure auf die Bühne. Helmut Wienecke betonte, dass die Vielfalt der Beiträge dieses Programm so lebendig macht. Er bedankte sich bei allen Aktiven den Helfern im Saal, vor und hinter Bühne, in der Küche, hinter der Theke und einfach bei allen die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten.


Zum Abschluss noch zwei Stimmen aus dem Publikum die für sich sprechen: „Es war das Beste was ich in fast 30 Jahren Kreuzbund Fasching gesehen habe. Einfach toll.
Danke für diesen phantastischen Abend. Besser als die Faschingssendungen im Fernsehen.
Blicken wir mit Vorfreude auf das nächste Jahr.

Impressionen






Bericht: Redaktion
Fotos: Hans Martin Seiler, Redaktion

oben