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Familienseminar
 

 

 

Teilnehmerbericht zum Familienseminar –
Thema: „Geben und nehmen ein Grundsatz“

 

D

as in diesem Jahr stattfindende Familienseminar fand in der 20. KW vom 15. – 17. Mai auf dem Thomashof in Karlsruhe – Stuperich statt. Aus verschiedenen Gruppen hatten sich 15 Personen ( 2 Familien mit je 2 und 3 Kinder, 2 Paare und 1 mal Vater mit Sohn ) angemeldet. Thema des Seminars war: Geben und nehmen, ein Grundsatz“, und wurde geleitet von Frau Katrin Brändle, MAX AGJ Freiburg, begleitet von unserer Ingrid Harms als Familienbeauftragten.
Für die erste große Überraschung sorgte unser Erster Vorsitzender Helmut Wienecke der am Freitagnachmittag persönlich vor Ort war und jeden einzelnen empfing und begrüßte.
Schon während der Fahrt zum Seminar wurde ich mit Fragen meiner Kinder, Alter 10, 12 und fünfzehn Jahre mit Fragen gelöchert wie z. B. : „ Papa was machen wir da alles? Papa müssen wir da auch was sagen? Papa wie läuft das so ab?“ 
Ich selbst hatte wenig Antworten, da ich selbst keine Familienseminar - Erfahrungen hatte, sehr  nervös, gespannt aber auch etwas unsicher war. "Was ich mir natürlich überhaupt nicht anmerken ließ". Aber ich kann jetzt schon vorweg nehmen, dass die Teilnahme am Seminar ein Volltreffer für die ganze Familie war. Eine Kennenlernrunde war eigentlich überhaupt nicht erforderlich, da sich bereits alle Teilnehmer aus verschiedenen anderen Kreuzbund-Veranstaltungen  gesehen, kennen gelernt und angefreundet hatten.

Unsere Referentin Frau Brändle war sprachlos und erwähnte es sehr oft, dass sie es noch nie erlebt habe, wie nett, freundlich, fürsorglich und offen wir miteinander umgegangen sind. In den drei Tagen wurden uns sehr viele Aufgaben gestellt. Klangspiele, gegenseitiges Massieren, Bewegungsübungen im Gebäude und im Freien. Ebenso Paar- und Familiengespräche um nur einiges zu nennen.
Es blieb leider nicht aus, dass auch bei ernsteren Diskussionen Tränen flossen. Sehr interessant war das Erstellen einer Collage (Familienbild). Aus allen zur Verfügung stehenden Zeitschriften, Zeitungen und Werkmaterial wurden Bilder, Wörter und Sätze zusammengestellt und damit die Familiensituation demonstriert.

Selbstverständlich wurde alles analysiert, besprochen und  diskutiert. Es war faszinierend und überraschend für alle Anwesende wie manche Familienabläufe, Konflikte und Verhalten ans Tageslicht kamen.  Trotz harter Arbeit hatte man dennoch öfters das Gefühl im Kurzurlaub gelandet zu sein. Der herrlich in der Natur liegende „Thomashof“ hatte uns mit köstlichen Speisen und Getränken verwöhnt. Für diese Freizeitaktivitäten blieb dennoch ein bisschen Zeit und so musste  keiner auf das schon zur Tradition gewordene Eisessen verzichten.

Ein dickes Lob an die Kinder und Jugendlichen, die stets eifrig, fleißig bei allem Aufgaben und Übungen mit vorbildlicher Leidenschaft mitgearbeitet haben.   

Danke an Frau Brändle, die sicherlich angeregt hat, sich über manche Dinge Gedanken zu machen. Danke an dich liebe Ingrid, Du hattest immer für jeden ein offenes Ohr und warst für jeden da, wenn wir dich brauchten.
 

 

Euer Jürgen Heneka, Gruppe Bruchsal IV

 

                                            

 

Der geringste Mensch kann komplett sein,

wenn er sich innerhalb der Grenzen seiner

Fähigkeiten und Fertigkeiten bewegt.

 

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

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