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Seminar „55 plus“ vom 02.bis. 04.05.2014 in Bühl-Neusatzeck
Thema: „Lebensfreude Raum geben"
Referent: Herr Wilfried Mohr, Ettlingen

Im Rahmen des Gesprächskreises „55 plus“ hat vom 02. bis 04.05.2014 das Seminar „Lebensfreude Raum geben“ in Bühl-Neusatzeck stattgefunden. Als Referent konnte Wilfried Mohr gewonnen werden. Die Teilnehmer trafen am späteren Nachmittag im Gästehaus der Dominikanerinnen ein. Mit dem gemeinsamen Abendessen am Freitag um 18.00 Uhr erfolgte der Auftakt des Seminarwochenendes.

In der anschließenden Begrüßungs- und Vorstellungsrunde bestand Gelegenheit Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen an das Wochenende zu formulieren. In Form von Schlagworten wurden vorab die Themenkreise der anschließenden zwei Tage beschrieben.

Lebensfreude ist ein wichtiger Baustein zur Lebenszufriedenheit. Ist Lebensfreude gleich Glück? Lebensfreude ist mehr als Glück. Glück gehabt sagen wir, wenn das Schicksal es gut mit uns meint. Ich bin glücklich, beschreibt dagegen einen momentanen Glückszustand. Ob wir Glück haben liegt nicht in unserer Hand, ob wir Lebensfreude empfinden hingegen schon. Was wir beeinflussen können ist unsere Haltung, mit der wir dem Leben begegnen, unabhängig ob wir Glück haben. Menschen und Ereignisse können in uns nur dann ein Wohlgefühl auslösen, wenn wir es zulassen. D.h. nicht die Ereignisse an sich, sondern unsere Bewertung der Ereignisse entscheiden über Lebensfreude oder Lebensfrust. Je mehr wir den Focus auf die positiven Dinge des Lebens richten, umso stärker wird die Verankerung neuer Lebensfreude. Lebensfreude darf auch nur temporär sein.Lebensfreude kostet Achtsamkeit. Es gilt sich bewusst zu sein, was gerade jetzt innen und außen passiert. Im Gegensatz dazu steht ein Zitat von John Lennon: "Leben ist das, was passiert, während du andere Dinge im Kopf hast“. Wir befinden uns oft im Modus der Vorbereitung auf das Leben. D.h. wir arbeiten hart im Job, für Anschaffungen, Haus etc. nach dem Motto: Wenn ich das erreicht habe, dann……! Wenn ich in Rente bin, dann….! Hierbei besteht die Gefahr, dass wir die Lebensfreude aus den Augen verlieren. Das Seminar hatte zum Ziel, die Teilnehmer zu befähigen ihr eigener Coach zu werden. In der Art, dass sie ihr bisheriges Tun reflektieren, die eigenen Ressourcen nutzen um mehr Lebensfreude zu entfalten und Saboteure der Lebensfreude zu erkennen.

Der Samstagvormittag ist mit einem Gedicht von Harald Hurst [* 1945 in Buchen (Odenwald) ein Ettlinger Mundartdichter] eröffnet worden. Es wurden Auszüge aus "Des elend schöne Lebe oder Glücksmomentle" vorgetragen.



Gegenüber den Seminarteilnehmern wird die Aufgabenstellung formuliert, sie sollen sich mit der Fragestellung "was ist Lebensfreude für mich?" auseinandersetzen. In diesem Kontext ist jeder Einzelne gehalten, sich an einen persönlich schönen Augenblick / Moment zu erinnern. Die einzelnen Details sollen in allen Einzelheiten wahrgenommen werden und mit allen Sinnen erlebt werden. Die gesamte Situation soll zu einer Art "Video" zusammengebaut und im Gehirn abgespeichert werden. Das "Video" soll jederzeit abgerufen werden können.Im Anschluss an die formulierte Aufgabenstellung berichten einzelne Teilnehmer über ihr individuelles "Video".

Als Resümee wird die Feststellung getroffen, es ist wichtig, sich immer wieder in positive Situationen begeben zu können und diese somit zu entdecken. In diesem Rahmen wird die Verbindung zur dauerhaften Abstinenz hergestellt. Die Abstinenz ist wie ein Lichtstrahl. Für den Einzelnen stellt sie eine hohe Leistung dar. Aber nur in dieser Art und Qualität des Bewusstseins werden reale Situationen begreifbar. Die Konzentration auf schöne Augenblicke /Momente wird ermöglicht. Lebensfreude besteht aus einer Aneinanderreihung von vorübergehenden Glücksmomenten. Lebensfreude beginnt im Kopf.


Die Achtsamkeit, hierzu wurden Übungen angeboten, auf sich selbst ist ein wichtiges Element für einen dauerhaft abstinenten Lebensstil. Hierbei ist auf den eigenen Körper zu achten. Im Übrigen sind die Gefühle und Empfindungen zu registrieren. Durch die Entdeckung der eigenen Ressourcen wird die Lebensfreude gefördert.

Die Seminarteilnehmer erhalten einen Fragebogen.
Die nachfolgend formulierten Fragestellungen sind zu beantworten:
  • Über welche Talente, Fähigkeiten verfügen Sie?
  • Was hat Ihnen geholfen Lebensfreude nach einer Krise wieder zurückzugewinnen?
  • Welche Tätigkeiten haben sich als nützlich erwiesen?
  • Welche Gedanken waren förderlich?
Der Hintergrund der Übung besteht darin, eigene Fähigkeiten zuzulassen und auch auszuprobieren bzw. anzuwenden. Wenn ich über eigene Kompetenzen Bescheid weiß, kann ich Krisensituationen besser bewältigen. Wichtig ist auf eigene Fähigkeiten zu bauen, seinen Kompetenzen bewusst zu werden (innerer Coach bleiben). Das Wissen um seine Fähigkeiten vermittelt Kompetenz in Stresssituationen.

Die Seminarteilnehmer erhalten einen weiteren Fragebogen zum Thema Dankbarkeit.
Die ebenfalls nachfolgend formulierten Fragestellungen sind zu beantworten:
  • Was ist gut an meinem Leben?
  • Worüber kann ich glücklich sein?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Wem sind Sie persönlich dankbar?
  • Aus welchem Grund sind Sie diesem Menschen dankbar?
Dankbarkeit schützt vor der Sehnsucht nach Unerreichbarem. In der Dankbarkeit besteht die Möglichkeit den Kreislauf der Unzufriedenheit zu stoppen. Hierin besteht eine Kernaussage.


Der Referent Wilfried Mohr hat die Kunst des Bauchredens erlernt. Mit seinem Kollegen / Kumpel Ritchie, einer Vogelpuppe, wird ein Dialog vorgetragen. Hierbei werden von Ritchie Aussagen zur Lebensfreude formuliert. Ritchie berichtet u.a., dass er in Frankreich bei der Tour de France gewesen sei. Dort habe er Graf Dracula getroffen. Auf die Frage, was er denn bei dieser Veranstaltung mache, sei die Antwort erfolgt, er trinke gern "Radler".



Die Ich-Zustände (Fachbegriff aus der Transaktionsanalyse) wurden vom Referenten erläutert. Dabei wurde u.a. darauf hingewiesen dass die Lebensfreude dem Kind-Ich entspringt. Das Erwachsenen-Ich kann das Eltern-Ich von destruktiven Eltern-Botschaften entrümpeln. Dieses Vorgehen befreit das innere Kind und damit kann sich mehr Lebensfreude entfalten.
  • Eltern - Ich
  • Erwachsenenstatus–Ich
  • Kind–Ich


Antreiber (Eltern-Ich) treten vor allem in bestimmten Konstellationen in den Vordergrund, vornehmlich in Stress- und Belastungssituationen. Damit sich die Antreiber nicht negativ in Beruf und Privatbereich auswirken, sollte man sich mit ihnen selbstkritisch auseinandersetzen. Dabei kann man ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche Verhaltensweisen durchaus sinnvoll sind und welche vor allem Stress auslösen. Alte Antreiber-Dynamiken können dann schrittweise durch neues Verhalten ersetzt werden. Die Antreiber und deren Typisierung sind in den nachfolgenden Tabellen beschrieben.

Antreiber äußere und innere Botschaften
Sei stark! Ich komme alleine zurecht. Ich bin aufs Schlimmste gefasst. Wie es drinnen aussieht, geht keinen was an. Mich erschüttert nichts so leicht. Beiß die Zähne zusammen! Zeig keine Gefühle! Bewahre immer Haltung!
Sei perfekt! Wenn ich eine Arbeit mache, dann gründlich und fehlerfrei. Ich mag keine Schlamperei. Ich finde immer noch etwas zum Verbessern. Mach bloß keine Fehler! Ich bin noch nicht gut genug! Ich muss noch besser werden!
Mach es allen recht! Es fällt mir schwer, Nein zu sagen. Akzeptiert zu werden ist wichtiger als Interessen durchzusetzen. Positive Rückmeldungen sind sehr wichtig. Sei liebenswürdig! Bloß kein Streit! Sei freundlich zu allen! Sei gefällig!
Beeil dich! Ich bin ständig in Bewegung und dauernd beschäftigt. Ich mache gern mehrere Dinge gleichzeitig. Ich fühle mich als Motor, der Dinge voranbringt. Mach schnell! Sei immer auf Trab! Ich darf keine Zeit verschwenden!
Streng dich an! Wer nie aufgibt, erreicht alles. Erfolge muss man sich hart erarbeiten. Nur Schweres ist wertvoll. Mühe dich bis zum Letzten! Reiß dich zusammen! Ich muss es schaffen! Ich schaffe es auch ohne fremde Hilfe!


Antreiber Typ Bedürfnis Positiver Kern
Sei stark! Kämpfer, Konkurrent allein zurechtkommen,
alles unter Kontrolle halten,
keine Schwäche zeigen
Einfluss,
Stärke,
Unabhängigkeit
Sei perfekt! Perfektionist Vollkommenes leisten Korrektheit,
Genauigkeit,
Fehlerlosigkeit
Mach es allen recht! netter, liebenswürdiger Mensch, Harmoniker von allen gemocht und wertgeschätzt werden Freundlichkeit,
Liebenswürdigkeit,
Mitgefühl
Beeil dich! Hektiker schnell am Ziel sein Schnelligkeit,
Zeit und Chancen nutzen,
Zielbewusstsein
Streng dich an! Überforderer,
Selbst-Ausbeuter
beständig Aufgaben verfolgen,
nie aufgeben
Durchhalte-,
Beharrungsvermögen,
Gründlichkeit,
Ausdauer


Botschaften, die vom „Sei-stark“-Antreiber entlasten und die Übertreibung relativieren, könnten sein:
  • Wenn ich Gefühle zeige bin ich stark.
  • Ich darf offen sein und mich zeigen.
  • Ich kann um Hilfe bitten, ohne mein Gesicht zu verlieren.
  • Ich darf mich kraftvoll mit anderen für Menschen und Anliegen einsetzen.
Botschaften, die vom „Sei-perfekt“-Antreiber entlasten und dasVollkommene relativieren, könnten sein:
  • Ich bin gut genug!
  • Ich bin wertvoll und liebenswert und ich kann auch etwas leisten.
  • Ich bin vor allem wertvoll durch das, was ich bin.
  • Ich darf auch Fehler machen und aus ihnen lernen.
Botschaften, die vom „Mach-es-allen-recht“-Antreiber erlösen und die Freundlichkeit relativieren, könnten sein:
  • Meine Bedürfnisse und Wünsche sind ebenso wichtig!
  • Ich darf mich anderen zumuten – andere tun’s ja auch!
  • Ich muss nicht bei allen beliebt sein: „every body’s darling“ zu sein ist nicht mein Ding.
  • Wer Ja sagt, kann auch Nein sagen!
Botschaften, die vom „Beeil-dich“-Antreiber entlasten und das Zielbewusstsein relativieren, könnten sein:
  • Ich kann mich entscheiden, ob und wann ich mich beeile!
  • Ich darf mir die Zeit geben, die ich brauche!
  • Ich darf Pausen machen.
  • Ich darf meinen Rhythmus und meine Form berücksichtigen!
Botschaften, die vom „Streng-dich-an“-Antreiber entlasten und das Beharrungsvermögen relativieren, könnten sein:
  • Ich darf an der Arbeit auch Spaß haben.
  • Ich darf etwas mit Gelassenheit tun und vollenden.
  • Auch wenn es leicht geht, ist es wertvoll.
  • Ich darf mich immer wieder auch entspannen und Fortschritte genießen.
  • Ich darf Vereinbarungen über realistische Ziele treffen.
Nach einem statistischen Wert laufen beim Menschen im Laufe eines Tages 60.000 Gedanken ab. Diese teilen sich sowohl in den bewussten als auch unbewussten Bereich auf. Eine positive Grundeinstellung ist die Voraussetzung, um neuen Dingen den erforderlichen Platz einräumen zu können. Die alten Verhaltensmuster (z.B. Konsumieren) werden nicht gelöscht, sondern durch die neuen, regelmäßig ausgeübten überlagert. In diesem Kontext besteht die Gefahr, dass die alten Verhaltensmuster sich wieder durchsetzen, wenn die neuen vernachlässigt werden.

Mit positiven Gedanken und unserem Handeln können wir an Lebensfreude gewinnen. Je stärker wir den Blick auf die positiven Dinge des Lebens richten, umso stärker wird die Verankerung der Lebensfreude. Lebensfreude hilft, den Kurs auf ein bejahendes Leben zu halten.

Beispiele für negatives Denken:
  • Selbstkritik
    sich selbst abwerten
    ich bin nicht gut genug
  • Alles-oder-Nichts Denken
    es muss alles 100 %ig sein übertriebene Verallgemeinerungen
    statt, ich habe einen Fehler gemacht, alles mache ich falsch
  • Wohlfühlmomente, Glücksmomente als selbstverständlich hinnehmen
  • Gedanken lesen
    wenn einer so schaut, dann weiß ich Bescheid….
  • eingeengte Wahrnehmung
    negatives wird durch ein Vergrößerungsglas gesehen, dadurch erscheint alles Positive klein und unbedeutend; aus einer Fliege einen Elefanten machen
  • sich für alles verantwortlich fühlen
  • negative Zukunftserwartung
    ich werde bestimmt wieder scheitern;
    sie fühlen wie sie denken! Mit der Zeit nimmt die Seele die Farben der Gedanken an.



Drama – Dreieck:
Das Dramadreieck ist ein Fachbegriff aus der Transaktionsanalyse. Es beschreibt ein Beziehungsmuster zwischen mindestens. zwei Personen, die darin drei Rollen – Opfer, Retter und Verfolger einnehmen. Im Modell des Dramadreiecks wird beschrieben, wie diese Rollen zusammenhängen und wie sie oft reihum gewechselt werden. Beispiel: Dynamik der Co-Abhängigkeit



Das Dramadreieck beschreibt ein Grundmuster menschlicher Aktion/Reaktion und die damit verknüpften Verhaltensweisen. Es dient der Regulierung von Nähe und Distanz. Das gilt im Großen (Krieg und Frieden) wie im Kleinen (Kinderspiel und Alltagsbeziehung).

Beispiele für Saboteure der Lebensfreude:
  • denke schlecht von dir
  • verzeihe dir keine Fehler
  • sei nie mit dem zufrieden, was du hast
  • verzeihe anderen niemals deren Fehler und Schwächen
  • verlange von dir alles perfekt zu machen
  • glaube, dass du dich nicht ändern kannst
  • zweifle an deinen Fähigkeiten
  • bemühe dich es allen recht zu machen
  • suche immer ein Haar in der Suppe
  • sehe dich als Opfer deiner Lebensumstände
  • verlange, dass wichtige Leute dich mögen müssen
  • Halte dir ständig die Nachteile des Altwerdens vor Augen.
Umgang mit Lob:
  • gib Lob (kein Lob, auch), wenn du welches zu geben hast
    sonst wird man eingebildet, es wird einem zu wohl; ob der andere es überhaupt will?
  • erbitte (kein) Lob (auch), wenn du das Bedürfnis hast
    es ist ein Zeichen von Schwäche; der andere mag mich bestimmt nicht
  • lehne (kein) Lob ab (auch), wenn du keins haben willst
    wer mich einlädt, will etwas, aber ich darf nicht nein sagen; wenn ich nein sage, zieht sich der andere zurück
  • gib dir selbst (kein) Lob
    Eigenlob stinkt; wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt
    Lob ablehnen heißt, sich die Möglichkeit zu nehmen Lebensfreude zu verspüren.
    Das Selbstwertgefühl wird gestärkt durch Lob.
Lobräuber: Endlosredner (Dauerredner), die immer das gleiche sagen, sich hilflos machen; Lobfilter: der lobt mich, wenn der wüsste wie ich wirklich bin; Lob kann ich nur annehmen, wenn ich wirklich viel geleistet habe.

Vergebung:

Vergebung (alternativ auch: Verzeihung) ist ein Schlüsselbegriff des Christentums und bezeichnet die Annahme von bekundeter Reue. Eine besondere, offizielle Art und Weise der Vergebung ist die Begnadigung. Verwandte Begriffe zu Vergebung sind Entschuldigung und Versöhnung, in schwä-cherer Form auch Nachsicht.

Vergeben ist ein Geschenk an sich selbst, nicht an die Person die uns Verletzungen zugefügt hat. Die Taten, die geschehen sind, werden durch den Akt der Vergebung nicht richtig. Aber durch den Akt der Vergebung wird der Einfluss der Vergangenheit geschmälert. Das was geschehen ist, hat weni-ger Macht über das gegenwärtige und zukünftige Leben.


Altersvorsorge:

Schlagwort: Gefühle altern nicht; es handelt sich hierbei um eine Konstante. Von Mae West (US-amerikanische Schauspielerin) stammt das nachfolgende Zitat: "Altern ist nichts für Feiglinge". Die Zielsetzung besteht darin, nach Ende der beruflichen Tätigkeit davon loslassen zu können. Von den beruflichen Anforderungen gilt es Abschied zu nehmen und sich auf die neue Lebensphase einzustellen. Mit einem zeitlichen Vorlauf sollte die Gestaltung des neuen Lebensabschnitts vorbereitet werden. Leben heißt wachsen, auch im Alter neugierig bleiben. Im Übrigen ist das bisherige soziale Netzwerk zu erhalten und wenn möglich auszubauen. Wenn ich einen Rückzug benötige, habe ich mich dazu auch zu bekennen. Rückbesinnung auf die eigenen Ressourcen (Fähigkeiten , auf die Gesundheit achten, es gilt den Wert der Zeit zu erkennen, Aufgaben (z.B. Ehrenamt) mit Leidenschaft aber ohne Druck ausüben. Man wird alt, wenn man glaubt, dass einem viele Dinge verschlossen sind.

Man muss sein "Kreuz" tragen. Nach der Interpretation von Anselm Grün ist von der Begrifflichkeit dem Tragen des Kreuzes" Abstand zu nehmen. Er versteht hierin vielmehr die "Durchkreuzung" der eigenen Lebenssituation (Durchkreuzung = Herausforderung) angeboten.

Am Sonntag wurden Übungen zu den Themen „Akku aufladen“ und „Lizenz zum Genießen“ (Planen und Umsetzen von Wohlfühlaktivitäten) angeboten.

Am Ende des Seminars galt der gegenseitige Dank den Seminarteilnehmern und vor allem dem Referenten Wilfried Mohr. Alle waren sich darüber einig, ein schönes, interessantes und vor allem informatives Wochenende erlebt zu haben.



Friedrich Mey, Gruppe Löffingen
Fotos: Helmut Schilling, Gruppe Karlruhe Durlach

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