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Paar-Seminar 2014
vom  13. bis 15. Juni im Bildungshaus St. Bernhard/Rastatt
Thema: „Miteinander Verbindendes anschauen und Neues entwerfen!“
Referentin: Frau Prof. Dr. Funke, Klinik Wied

"Wer Unterschiede akzeptiert, kann sich von Gemeinsamkeiten überraschen lassen."
(Peter Ustinov)

In einer Paarbeziehung können die Unterschiede zwischen einer Frau und einem Mann anstrengend oder lästig sein und Anlass für Streitereien werden. Oft wünschen sich Partner, dass es Unterschiede nicht geben soll. Alles wäre leichter, wenn sich der Andere nur ändern würde. Unterschiede bewusst anschauen, sie nicht bewerten, sondern wertschätzen zu lernen, kann ein Paar davon abhalten, sich kämpferisch gegenüber zu stehen. Es öffnet den Blick, das Verbindende und einander Stärkende zu sehen und zu genießen. So kann ein Paar seinen Weg entspannter und lebendiger miteinander gehen.

Nach der Begrüßung durch Gerhard Häring und einem  gemeinsamen Abendessen, trafen wir uns zum ersten Beschnuppern mit allen Teilnehmern und der Referentin Frau Prof. Dr. Funke im Seminarraum.

Frau Prof. Dr. Funke las uns nach einer kurzen Vorstellungsrunde eine Geschichte zum Valentinstag über „ein gewöhnliches Paar“ vor. Und schon waren wir mitten im Thema.
Zum Abschluss erhielten wir noch eine Aufgabe: „Was finde ich an meinem Partner am liebenswertesten? Welches Lob kann ich meinem Partner aussprechen?“
Danach machten wir uns auf den Weg zu einem Eiscafé in der Rastatter Fußgängerzone, um den herrlichen Sommerabend bei guter Unterhaltung und großen Eisbechern ausklingen zu lassen.

Ausgeschlafen und nach einem reichhaltigen Frühstück konnten wir gleich an den Freitagabend anknüpfen. Frau Prof. Dr. Funke las uns zur Einstimmung wieder eine Geschichte vor, diesmal aus dem Buch „Männer sind anders, Frauen auch“ von John Grey.

Wir erhielten die Aufgabe gemeinsam mit dem Partner zu erörtern „Was möchten wir an diesem Wochenende miteinander ausprobieren? - Was hindert uns daran am meisten? - Was kann uns helfen? - Ergebnis (am Sonntag ausfüllen)“.

Nach der Mittagspause stiegen wir in das Thema der unterschiedlichen Problembehandlung ein. Frauen suchen Gesellschaft, reden darüber, das Reden führt zum Denken, zur Lösung. Männer ziehen sich zurück, Schweigen ist für Männer hilfreich, die Lösung wird präsentiert.



Wir teilten uns jeweils in eine Frauen- und Männergruppe auf und tauschten uns innerhalb der Gruppe aus.







Unsere Ergebnisse samt neuen An- und Einsichten besprachen wir wieder in großer Runde, bevor wir mit unseren Partnern dieses Gespräch führten. Nach der Paararbeit stellte Frau Prof. Dr. Funke jedem Paar frei über Inhalt bzw. evtl. Resultate in der Gruppe zu berichten und sich darüber auszutauschen. Nach einem  anstrengenden aber sehr produktiven Samstag wurden wir zu einem leckeren Abendessen entlassen.

Am Sonntagmorgen empfing uns unsere Referentin mit einer weiteren Geschichte aus dem Buch von John Grey.

Danach kamen wir auf unsere „Hausaufgaben“ zurück vom Freitagabend und Samstagvormittag zurück. Jedem Paar wurde es freigestellt, darüber zu sprechen. Nach einem intensiven Sonntagvormittag, mit viel geistigem Material zum Nachdenken und Weiterarbeiten ausgerüstet, trafen wir uns ein letztes Mal zum Mittagessen.

Der Abschied fiel allen Teilnehmern sichtlich schwer. Wir waren eine tolle Gruppe mit einer großartigen Referentin.

Vielen Dank allen Teilnehmern des Paar-Seminars für die Offenheit und den herzlichen Umgang miteinander.


Bericht und Bilder: Gerhard Häring, Kreuzbundgruppe Karlsruhe II

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